Podcast Shownotes – Warum du sie erstellen solltest

Die Shownotes sind die Brücke von deinem Podcast zu anderen Kanälen wie beispielsweise deinem Blog. Über die Shownotes gibst du deinem Zuhörer neben zusätzlichen Informationen zu deinen Inhalten ebenso die Möglichkeit, mehr über dich und dein Business zu erfahren.

Außerdem helfen sie den Hörern dabei, im Podcast erwähnte Produkte, Links und Angebote leichter zu finden. Die Shownotes können bei den meisten Anbietern sogar direkt in die Folge integriert werden. Das bedeutet, dass der Zuhörer nicht seine Podcast-App bzw. den Player verlassen muss, um auf die Informationen in den Shownotes zugreifen zu können.

Die Shownotes können folgendes beinhalten:

  • Resümee des Gesprächs
  • Weiterführende Links zu angesprochenen Inhalten, wie Büchern oder Angeboten
  • Link zu dem Auftritt des Interviewgastes
  • Bulletpoints zu den behandelten Kernthemen
  • Call to Action (Handlungsaufforderung)

Entscheidet sich der Podcaster dazu, auch einen Blogbeitrag zu der Episode zu verfassen, kann er die Shownotes dafür als Grundlage nehmen. Außerdem besteht dann die Möglichkeit, weitere Elemente für den Leser hinzuzufügen.

Weitere Bausteine der Shownotes auf einer Website oder einem Blog:

  • Transkript der Podcast-Folge
  • Podcast-Player zum Abspielen der Episode
  • Zusätzliches Bild- oder Videomaterial
  • Möglichkeiten zur Interaktion wie eine Kommentarfunktion oder Social Media Share Buttons

Was sind Shownotes beim Podcasting?

Beim Podcasting stellen die Shownotes eine kurze bis lange Zusammenfassung des in der Folge behandelten Inhalts dar. Die Shownotes sind, wie der Name schon sagt, die Notizen zu deiner veröffentlichten Podcast-Folge. Sie sind das Werkzeug, um den Kontakt zu deiner Hörerschaft weiter aufrechtzuerhalten. Shownotes stellen besprochene Themen in der Podcast-Folge als Text dar. Dabei verweist der Podcast-Host bereits in der Audioaufnahme auf die Shownotes, um dem Hörer zu zeigen, dass er dort zusätzliche Informationen findet.

Wozu dienen die Shownotes?

Die Shownotes dienen sowohl dem Podcast, als auch dem Hörer oder in diesem Fall Leser.

Für den Hörer bieten sich folgende Vorteile:

  • Überblick über die Inhalte der Podcast-Episode
  • Zusätzliches Informationsmaterial zu besprochenen Themen, dem Interviewgast an sich, Produkten oder Angeboten.
  • Vorstellung konkreter Handlungsmöglichkeiten

Außerdem besteht ein großer Vorteil darin, dass der Hörer die für ihn interessanten Inhalte auch konsumieren kann, wenn er keine Zeit zum Hören der Folge hat.

Vorteile für den Podcaster sind:

  • Mehr Reichweite
  • Größeres Zielpublikum
  • Sichtbarkeit bei Google (SEO)
  • Platzieren von Links und Angeboten (Affiliate)
  • Cross-Promotion für andere Kanäle (Blog, Social Media)

Der Podcaster profitiert ebenso wie der Hörer davon, dass seine Inhalte trotzdem zu seinem Kunden gelangen, auch wenn dieser keine Zeit hat die gesamte Folge zu hören.

Wo sind die Shownotes zu finden?

Die Shownotes findest du in der Regel direkt in deiner Podcast-App. Schon mit wenigen Klicks kannst du auf sie zugreifen. Oft erwähnt der Podcast-Host auch eine Webadresse, welche auf den Blogbeitrag verweist. Dabei empfehlen sich sogenannte Kurz-URLs, wie zum Beispiel „www.meinpodcast.de/folge1“. Solche Kurzadressen kann sich der Hörer leichter merken und gegebenenfalls direkt in seinen Browser eingeben, um auf den Blogpost zur Folge zu gelangen. Dort befinden sich dann natürlich auch die Shownotes, die ja die Grundlage für den Text sind.

Je nach Podcast-Player oder -app kann dann auch direkt aus den Shownotes auf den Blogbeitrag oder die Website verlinkt werden.

Das Ziel sollte auch hier sein, dass der Hörer zum Leser wird und auf weiterführende Angebote aufmerksam gemacht wird wie zum Beispiel:

  • Verweis auf andere Kanäle, Angebote und Produkte
  • Handlungsaufforderungen (Newsletter-Eintrag, Interaktion etc.)

Podcast Shownotes erstellen

Für die professionelle Erstellung der Shownotes wird in der Regel ein Computer oder Laptop benötigt. Doch auch am Smartphone kannst du bereits grundlegende Informationen eintragen. Dabei überlegst du dir eine gute Überschrift für die Folge oder einen geeigneten Titel. Ideal ist es, wenn du dir bereits während der Aufnahme der Folge oder des Interviews Notizen gemacht hast. Dies kannst du handschriftlich machen oder direkt in ein Notizprogramm wie beispielsweise Evernote, Google Docs oder die Notiz-App auf dem Macbook. Diese Informationen sind dann die Grundlage für deine Shownotes.

Was unbedingt in den Notizen festgehalten werden sollte:

  • Kernthemen der Folge
  • Verlinkungen aller Art
    • Zu erwähnten Produkten
    • Webseiten
    • Weiterführenden Information zu Interview-Gästen
    • Partnerschaften, Sponsoren
    • Affiliate-Links
  • Handlungsaufforderung (Call to Action)
    • um Feedback bitten
    • Interaktionen vorschlagen
    • Eintragung in Newsletter
    • Produkt kaufen

Mit den gesammelten Informationen schreibst du nun deine Shownotes. Das Ziel der Shownotes sollte immer sein, dem Hörer eine kurze Zusammenfassung des Inhalts der Podcast-Folge zu bieten. Dieser Überblick ist gut strukturiert und einfach nachzuvollziehen. Durch Bulletpoints, Kurz-URLs und kurze Call-to-Actions wird es dem Hörer einfach gemacht, zu handeln.

Der Podcast Player

Um Leser deines Blogs zu Hörern deines Podcasts zu machen, empfiehlt sich ein Player, der deinen Podcast abspielt. Dieser kann auf der Seite des Beitrags zur Episode einfach eingebunden via HTML-Code werden. Viele Hosting-Anbieter erstellen automatisch mit dem Upload der Folge auch einen solchen Code, der dann einfach kopiert und eingefügt werden kann. Dadurch haben die Leser die Möglichkeit, auch den Mehrwert des Podcasts zu erfahren. Das ist vor allem bei Interviews interessant, damit der Leser näher am Geschehen ist. Außerdem besteht so auch die Möglichkeit, dass er auf andere Episoden aufmerksam wird.

Die Links in den Shownotes

Die Links sind wohl einer der wichtigsten Gründe, warum du die Shownotes erstellen solltest. Denn damit kannst du die Hörer sowohl an dich binden, als auch Geld mit ihnen verdienen, falls sie beispielsweise auf deine Empfehlung hin Produkte erwerben. Dabei können es deine eigenen Produkte sein oder Fremdprodukte, für die du eine Provision bekommen kannst (Affiliate-Marketing). Durch Links kannst du deinen Hörern auch zusätzlichen Mehrwert bieten, indem du kommunizierst, dass unter dem genannten Link mehr Informationen zu den besprochenen Inhalten zu finden sind.

Für die Optik und eine bessere Handhabung kannst du mit kurzen URLs arbeiten. Diese kannst du bei WordPress mit Tools wie pretty links erstellen oder mit kostenlosen Seiten wie bit.ly. Die kurzen Links sehen nicht nur schöner aus, sondern sind auch einfacher zu handhaben für den Hörer. Sie nehmen außerdem nicht so viel Platz weg und falls der Link einmal nicht funktioniert, kann er schnell kopiert und in die Adresszeile des Browsers eingefügt werden. Auch hier ist es wichtig, dem Zuhörer die Handlung so einfach wie möglich zu machen. Ein weiterer Vorteil bei den erwähnten Tools ist, dass du die Klickzahlen sehen kannst und somit die Performance der Links beobachten kannst.

„Call to Action“ in den Shownotes

Auch wenn die Shownotes viele Informationen für den Leser bereithalten, solltest du ihn dennoch nicht überfordern. Mit einer klaren Handlungsaufforderung am Anfang bzw. Ende der Shownotes nimmst du vorweg, was als nächstes zu tun ist. Oft begehen Podcaster jedoch den Fehler, zu viele sogenannte Call to Actions in den Shownotes unterzubringen. Im schlimmsten Fall ist der Zuhörer dann verwirrt und klickt gar nichts an. Es kann aber auch passieren, dass er bei einer Handlungsaufforderung klickt, dafür aber andere, wichtigere ignoriert. Daher sollten maximal ein bis zwei Call to Actions eingebunden werden. Wichtig ist eine klare Kommunikation. Du darfst den Hörer an die Hand nehmen und ihm genau sagen, was er als nächstes zu tun hat.

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