Auphonic: Tuning für deine Podcast-Dateien

Die Beliebtheit von Podcasts steigt und steigt. Ein toller Aspekt ist, dass es noch viele Hörer gibt, die in den nächsten Monaten ihren allerersten Podcast hören werden. Das bedeutet, sie sind noch nicht verwöhnt und verzeihen mittelmäßige Tonqualität noch eher, als wenn sie sich bereits an einen Standard gewöhnt haben.

Auf der anderen Seite der Bandbreite sieht man jedoch eine Industrie wachsen, die das enorme Potential der Reichweiten-Generierung von Podcasts bereits erkannt hat. Hier hat bereits jetzt ein Wettbewerb begonnen und die Qualität der produzierten Episoden ist dabei ein entscheidender Faktor.

Steigere die Qualität deiner Aufnahmen

Auphonic hat sich in genau dieser Nische einen Namen gemacht. Der Webservice steht dabei für eine einfache Qualitätssteigerung von Audioaufnahmen und lässt dabei vor allem das Herz vieler Podcast-Producer höher schlagen. Durch einen umfangreichen Algorithmus kannst du als Nutzer in Form einer automatischen Postproduktion eine deutliche Qualitäts-Verbesserung deiner aufgezeichneten Podcast-Folgen erzielen.

Anschließend kannst du die Audio-Datei direkt über deinen Podcast-Hoster oder andere Plattformen veröffentlichen: Libsyn, Soundcloud, Podigee, Podlove, Blubrry, Zencastr, Youtube und viele mehr werden unterstützt. Auch eine Verbindung zu externen Spracherkennungs-Engines kannst du herstellen, was sehr von Vorteil ist, wenn du Sprache in Text transkribieren möchtest. Eine Transkription deiner Podcast-Folgen ist sinnvoll, um von Google besser gefunden zu werden und damit deine Reichweite zu erhöhen..

Leistungen von Auphonic im Überblick

Aber was genau kann der Algorithmus? – Eine ganze Menge! Die folgenden Dinge erkennt und verbessert das Programm automatisch:

  • Lautstärke-Anpassungen nach verschiedenen Rundfunk-Standards
  • Hintergrundgeräusch-Reduktion
  • Musikanpassung
  • Stimmenregulierungen
  • Entfernung störender Atemgeräusche

Auch die Entfernung von Hall ist im Nachgang möglich.

Die Auphonic Multitrack Algorithmen können mehrere parallele Audiospuren verwenden. So kannst du selbst Audiospuren aus drei Sprach- und einem Musiktitel problemlos verarbeiten. Störgeräusche von inaktiven Spuren werden dabei automatisch entfernt. Intro- und Outro-Musik wird als Hintergrundmusik erkannt und kann separat heruntergeregelt werden. Das Programm verarbeitet dabei alle Spuren entweder einzeln oder in Kombination, am Ende wird daraus automatisiert der abschließende „Mixdown“ als Audio-Datei erstellt.

Auphonic überzeugt mit gratis Zugang und vielen Beispielen 

Auf der übersichtlich gestalteten Website findest du diverse Audiobeispiele, mit denen du dir einen guten Eindruck über die Möglichkeiten und Anwendungen verschaffen kannst.

Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass du während der Postproduktion noch unterschiedliche Features mit einbauen kannst. So lassen sich unter anderem Cover Bilder hochladen, Zeitstempel setzen und Kapitel einstellen.

Die angebotenen Preis-Modelle decken eine große Bandbreite ab. Der “XS-Account” ist sogar komplett gratis und erlaubt dir, bis zu 2 Stunden Material im Monat bearbeiten zu lassen. Der “XL-Account” liegt bei 69 € für 100 Stunden, zwischen beiden ist für jede Anforderung etwas dabei. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, einmalige Pakete zu kaufen. Hier entscheidest du dich einfach für die benötigte Stundenanzahl und kannst sie anschließend ohne Ablaufdatum oder monatliches Abo verwenden.

Alles in allem ist Auphonic also ein sehr vielseitiges und nützliches Tool, das dir viel Arbeit abnehmen kann. Einziges Manko ist, dass du deine Audio-Dateien nicht direkt im Programm schneiden kannst.

Adresse Auphonic

Ziehrerstrasse 73
A-8041 Graz
Österreich

https://auphonic.com/

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