Rode Podcaster – Mikrofon Test

Rein äußerlich ähnelt das Rode Podcaster Mikrofon stark dem Rode Procaster. Die gleiche Form und Länge, das Mikrofon-Gitter und Gehäuse aus Metall, die Kapsel stoßgedämpft und mit Popschutz umhüllt. Lediglich bei der Farbe fällt der Unterschied sofort ins Auge. Das Rode Podcaster wird in weiß ausgeliefert, das Rode Procaster hingegen in anthrazit.

Im Folgenden ein Blick in das Innere des Rode Podcasters. Der Popschutz besteht aus Schaumstoff und sieht genau so aus wie der vom Procaster, die Mikrofonkapsel ist aber tiefer verbaut und unterscheidet sich deutlich von der Kapsel im Procaster.

Beim Gewicht ist das Rode Podcaster Mikrofon mit 655g gut 90g leichter als das Procaster, dafür mit Status LED, Kopfhörer-Anschluss und Lautstärke Regler ausgestattet. Genau wie beim großen Bruder handelt es sich beim Podcaster um ein dynamisches Großmembran Mikrofon für Broadcast-Anwendungen – das Frequenz-Spektrum liegt zwischen 40Hz und 14kHZ und fokussiert sich damit klar auf die menschliche Sprache. Der Name hat es natürlich längst andeutet, es handelt sich beim Rode Podcaster um ein Mikrofon speziell fürs Podcasten. Zum Einsatz kommen soll es laut Hersteller vor allem in Audio- und Video-Podcasts, in Youtube-Videos oder bei der Spracherkennnung. Das Mikrofon wird direkt von vorne besprochen, es besitzt eine Nieren-Charakteristik, Geräusche von der Seite nimmt es m.E. lauter auf als das Rode Procaster.

 

Podcast Mikrofon Test 2019

Der eigentliche Unterschied ist der USB-Anschluss. Die Analog-Digital Wandlung erfolgt im Mikrofon, Strom liefert der USB Anschluss, das Ausgangssignal geht ohne Umwege zum PC. Es wird also kein Mixer, Vorverstärker oder anderweitiges Audio Interface zusätzlich benötigt. Laufen soll das Mikrofon auf allen gängigen Betriebssystemen, d.h. Windows, Mac OS X und diversen Linux Varianten. Drolligerweise liest man in den Rode Specs nur etwas von Windows 7 und 8. Bei mir hat’s unter Windows 10 auch problemlos auf PC und Laptop funktioniert.

Auffälligster Unterschied zwischen Podcaster und Procaster ist die Existenz eines Kopfhörer-Anschlusses mitsamt zugehörigem Lautstärke Regler. Hierüber kann die Aufnahme verzögerungsfrei verfolgt werden. Der Lautstärke-Regler dient tatsächlich nur dem Kopfhörer-Anschluss und nicht der Regelung des Mikrofons, was ich ursprünglich für möglich gehalten hatte 😉

Sowohl für das Rode Podcaster als auch Procaster gibt es eine kostenlose Garantie-Verlängerung. Anstatt der normalen Ein-Jahres-Garantie können online bei Rode registrierte Mikrofone eine 10-Jahres-Garantie erhalten.

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