Automatisiertes E-Mail-Marketing mit ActiveCampaign

Effektives E-Mail-Marketing erfordert einen soliden Unterbau. Den stellen inzwischen viele Newsletter-Provider mit ganz unterschiedlichen und teils modularen Systemen zur Verfügung. Ein wichtiger Baustein, auf den man inzwischen kaum mehr verzichten kann, ist die Automatisierung. Diesen Aspekt hat sich insbesondere ActiveCampaign auf die Fahnen geschrieben. In Kombination mit der tag-basierten Arbeitsweise hat man hier eine Lösung zu Hand, mit der man sich ganz auf das eigentliche Geschäft konzentrieren kann.

Newsletter und Nachrichten gezielt verschicken

Das Zauberwort bei ActiveCampaign ist zweifelsohne “Automatisierung”. Hier liegt der Fokus. Für das E-Mail-Marketing heißt das: Kunden, Interessenten und Leser können gezielt und nach Plan angesprochen werden. Statt breit zu streuen – und dafür mitunter teuer zu bezahlen – gehen die E-Mails nur an jene, bei denen tatsächlich die Chance auf einen Klick oder Verkauf beseht.

Das einfachste Beispiel für die Automatisierung des Newsletter-Versands ist die sogenannte „Welcome Series“. Wer sich für die News angemeldet hat, erhält in klar definierten Abständen eine Reihe von Nachrichten. Wird daraufhin aktiv eine der beworbenen Seiten besucht, fragt das System von ActiveCampaign innerhalb eines frei einstellbaren Zeitfenstern per E-Mail, ob der Empfänger mehr Informationen wünscht. Erfolgt keine weitere Reaktion, endet der automatisierte Versand und geht reibungslos in den normalen Newsletter-Turnus über. Werden indes mehr Informationen angefragt oder gar ein Produkt gekauft: Gratulation!

Tag-basiertes Arbeiten

Möglich macht eine solche Automatisierung unter anderem das tag-basierte Arbeiten. Statt sich mit mehreren Listen abzumühen, reicht bei ActiveCampaign eine einzige. Dadurch verhindert man in erster Linie, dass einzelne Einträge nicht gleich mehrfach vorhanden sind. Vor allem aber kann jeder Empfänger aus dieser Liste mit mehreren Tags – frei übersetzt Etiketten – versehen werden. Das erlaubt es, sehr gezielt zu informieren. Die Tags sollten dafür so gewählt werden, dass sie auf bestimmten Aktionen respektive Handlungen basieren. Beispiel: Wer hat wann welche Seite besucht, etwas heruntergeladen oder einen Link geklickt? Das hat den Vorteil, dass man seine Empfänger nicht mit unnötig vielen Newslettern belästigt.

Gratis Testphase

In ein solches System muss man sich verständlicherweise erst einmal einarbeiten. Das ist bei ActiveCampaign im Rahmen einer kostenlosen Testphase möglich. Sie dauert 14 Tage und sollte ausreichen, um sich ein erstes Bild zu machen und die Funktionen kennenzulernen. ActiveCampaign bietet sehr viel Spielraum für die eigene Kreativität. Das fängt bei der Gestaltung der Formulare an, die gesetzeskonform mit Double-Opt-In funktionieren, bis hin zu den leicht anzupassenden und als Vorlagen speicherbaren HTML-Templates.

Das Preis-Leistungsverhältnis

Nach der Testphase kann man sich für eines von vier Paketen entscheiden. Die Gebühren richten sich nach der Zahl der Kontakte. Umso wichtiger ist es, eine „saubere“ Datenbank zu haben, ohne doppelte Datensätze. Bei 500 Newsletter-Empfängern kostet das günstigste Paket „Lite“ 9 US-Dollar pro Monat (bei 1.000 Lesern sind es 17 US-Dollar und bei 5.000 69 US-Dollar). Der Betrag ist jährlich zahlbar. Mit steigenden Ansprüchen kann man sich nach und nach auch für eines der größeren Pakete „Plus“, „Professional“ und „Enterprise“ entscheiden, die deutlich mehr Optionen bieten, zum Beispiel einen telefonischen Support.

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